Sep 132012
 

Seit heute wird auf der Nikon-Seite die neue D600 gezeigt. Die Kamera ist die erste im Consumer-Bereich mit einem Vollformat(FX) Sensor und verdrängt somit die D7000 als Spitzenreiter bei den Consumer-Produkten. Die D600 ist für ca. 2200€ erhältlich und die somit billigste Vollformat Kamera bei Nikon. Die D7000 hat damit einen großen Preisfall hinter sich (Bsp. bei amazon.com von $1199 auf $996) also gut 16% billiger. Gerüchten im Internet zufolge (http://mansurovs.com)wird in diesem Herbst auch noch die D400 bei Nikon vorgestellt, auch möglich Spezifikation finden sich bereits, sowie ein möglicher Preis von 1400€. Im Vergleich unterscheiden sich die D600 und die D400 meines Erachtens, aber nur in der Sensorgröße, da die D400 nur einen DX-Sensor bekommen soll. Somit hätte Nikon zwei neue Komeras an der Spitze des Consumer Bereiches. Für mich persönlich ist die D600 zu teuer, aber die D400 kommt da schon durchaus in Betracht.

Jun 142012
 

Die Photokina findet vom 18. bis zum 23. September in Köln statt. Es scheint allerdings so, dass bei Nikon-Fans sowie Canon-Fans die Gerüchteküche schon richtig am Brodeln ist. In immer mehr Foren und Webseiten verdichten sich die Anzeichen, dass Nikon die D600 auf der Photokina vorstellen wird. Technische Spezifikationen wie ein 24-Megapixel-Vollformatsensor und Preise unter 1500$ wären natürlich sehr attraktiv. Aber wissen werden wir es wohl erst auf der Photokina. Gruß Karsten

Dez 312011
 

Um Fotos mit GPS Daten zu versehen gibt es verschiedene Module, die an eine Kamera angeschlossenen werden können. Möchte man dieses Geld nicht investieren oder gibt es für die Kamera kein solches Modul, so gibt es eine weitere Möglichkeit die Daten in das Bild zu integrieren. Die Bildverwaltungssoftware von Nikon ViewNX 2 eignet sich dazu die GPS Daten nachträglich hinzuzufügen.
Continue reading »

Sep 212011
 

Bei Kauf einer Kamera ist meist nur ein Objektiv im Kit enthalten. Je länger man fotografiert und somit tiefer in die Materie eindringt, stellt man fest, das man mit der vorhandenen Technik an seine Grenzen stösst. Mir geht es zumindestens so. Mit meinem 55-200mm Kit Objektiv habe ich bisher die meisten Fotos gemacht. Gerade Fotos im Makro Bereich haben da schnell ein Ende. Das Objektiv hat eine Naheinstellgrenze von 110cm, so dass ich nicht näher an das Motiv herankomme. Dies hat bislang auch ausgereicht. Nun hatte mir für eine Zeit ein Arbeitskollege das 105mm /2.8 Makro Objektiv von Nikon geliehen, dies hat eine Naheinstellgrenze von ca. 33cm, somit ist das Abbildungsmaßstab wesentlich größer. Mit den Ergebnissen der Fotos war ich sehr zufieden, der einzige Nachteil an den Objektiv ist seine Größe. Denn mit gut 67mm Linsendurchmesser ist es so groß, das meine AF- Hilfslicht abgeschattet wird und hinzu kommt, das Objektiv ist teuerer als meine gesamte bisherige Ausrüstung. (Die D3000 ist nunmal das Einsteigermodell) Also habe ich begonnen mich nach Alternativen umzuschauen. Hierbei bin ich auf Zwischenringe gestossen und konnte diese auf der Kamera Börse in Frankfurt austesten.

Das Ergebniss ist folgendes:

Als Objektiv hatte ich zum Zeitpunkt ein 18-55mm aufgesetzt, das eher für Weitwinkelaufnahmen, als für Makrofotografie geeignet ist. Von dem Ergebniss bin sehr beeindruckt und hätte nie gedacht, das damit solche Vergrößerungsleistungen möglich sind. Zumal Zwischenringe breits für unter 100 € zu haben sind. Auch wenn ist das Ergebnis sehr gut fand, werde ich mich trotzdem nach einem Makroobjektiv umsehen. Zur Zeit tendiere ich zu dem 90 /2.8 von Tamron, dieses hat in allen Foren in denen ich gelesen habe sehr gut abgeschnitten, gerade in Preis/Leistung, denn es kostet knapp die Hälfte von o.g. Objektiv.

Sep 032011
 

Heute möchte ich mich einmal einem Making of widmen. Ich habe von einem Bekannten ein Macro Objektiv bekommen und wollte dieses an meiner Kamera testen. Es handelt sich hierbei um das AF-S Micro Nikkor 105mm 1:2,8 G ED von Nikon. Da es schon zu fortgeschrittenener Stunde war, konnte ich nur Fotos in der Wohnung machen. Hierzu habe ich meine Kamera auf ein Stativ vor eine Pflanze gestellt und den Rest der Wohnung abgedunkelt. Ich habe extra darauf geachtet, dass die unteren 30cm der Pflanze nicht auf dem Fotos sichtbar sein werden. Dann habe ich eine Belichtungszeit von 30sek eingestellt, fokussiert und ausgelöst. Während der Belichtungsdauer habe ich meine LED Taschenlampe genommen und die Pflanze von unten für 2 sek. angesstrahlt. Herausgekommen ist folgendes Ergebnis:

Auswertung:

Das Bild ist sehr „klar“ geworden und auch sehr scharf. Die von hinten angeleuchteten Fächen wirken wie leuchtende Blätter, und im Bild besteht ein kleines „Chaos“. Störend finde ich nur die Blättern, auf denen man direkt die angeleuchtete Rückseite sieht, aber das lässt sich durch den Winkel der Taschenlampe verändert.

 Einen ähnlichen Versuch haben wir dann mit den Orchidees in unserer Wohnung unternommen, nur ahebn wir hier die Orchideen direkt angestahlt-

Auswertung:

Die Farben wirken irgendwie surreal, durch das kalte Licht der Taschenlampe, wirken die Orchideen als hätten sie eine andere Farbe. Aber der Kontrast zu dem Hintergrund wirkt sehr stimmig.

Aug 272011
 

Wie bereits einige Male bei mir im Blog (http://www.lichtbilder-welt.de/) erwähnt habe, fotografiere ich mit einer digitalen Spiegelreflex Kamera der Marke Canon. Eike andererseits fotografiert mit seiner Nikon DSLR. Wenn wir uns über unsere Ausrüstung unterhalten ist unser kleinster gemeinsamer Nenner sehr groß beziehungsweise es gibt immer wieder Verständnisprobleme. Das möchte ich zum Anlass nehmen etwas über die Bezeichnungen von Objektiven zu schreiben.

Canon bezeichnet seine Objektive mit EF und diese Objektive können an Canon Kameras unabhängig von der Sensorgröße benutzt werden. Objektive die für digitale Spiegelreflexkameras mit APS-C Sensor angepasst sind bekommen als Zusatz ein „S“, sprich EF-S. Tja, und da beginnt dann auch schon der Schlamassel. Denn die Standard Bezeichnung bei Nikon ist AF für Autofokus Objektive und ein „S“ bekommt ein Nikon Objektiv (AF-S) wenn das Objektiv einen Ultraschallmotor besitzt. Bei Canon wiederum bekommt die Bezeichnung einfach den Zusatz USM für Ultraschallmotor. Natürlich hat Nikon auch Objektive die für Kameras mit einem DX Sensor optimiert wurden und diese bekommen dann einfach die beiden Buchstaben „DX“ im Namen.

Moderne Objektive haben heute alle einen Bildstabilisator und auch der bekommt bei Canon und Nikon eine unterschiedliche Bezeichnung auf dem Objektiv:

Canon = IS = Image Stabilizer = Bildstabilisator

Nikon = VR = Vibration Reduction = Bildstabilisator

Zusätzlich werden bei beiden Herstellern auch noch hochwertige Objektive zusätzlich gekennzeichnet. Ob diese Bezeichnungen nun das gleiche meinen und was die Unterschiede sind wird in vielen Foren heftig diskutiert. Canon bezeichnet hochwertige Objektive mit einem L (vielleicht für Luxus) wobei Nikon die Bezeichnung ED für hochwertiges Glas gewählt hat.

Dies kann hier nur eine kleine Übersicht zum ersten Verständnis geben. Zusätzlich gibt es noch einige weitere Bezeichnungen von Nikon und Canon. Zu allem Übel gibt es natürlich eine ganze weiterer Namen von anderen Herstellern wie Sigma oder Tamron.

Gruß Karsten