Nov 022011
 

In Zeiten in denen Produkte immer Häufiger über das Internet verkauft werden, ist es immer wichtiger die Artikel realistisch und interessant zu präsentieren. Produkte die ohne Foto im Internet angeboten werden, sind schwierieger zu verkaufen als diese mit Foto. Aber Foto ist nicht gleich Foto. Auch ein gutes Foto wirkt anregender zum Kauf, als ein Foto auf denen das Produkt nur schlecht zu erkennen ist. Sicherlich kann man als Privatverkäufer nicht den gleichen Aufwand treiben, wie große Unternehmen in denen es ganze Abteilungen gibt, die sich um diese Thema kümmern. Aber schon mit ein paar kleinen Handgriffen ist es möglich viel aus dem Foto herauszuholen. Ich möchte dieses an meinem LED- Rücklicht für mein Fahhrad verdeutlichen.

Die einfachste Variante ist das Rücklicht auf ein weisses Blatt zu legen, die Kamera auf Automatik stellen und zu fotografieren. Um das Rücklicht hell bekommen habe ich es zunächst in direktes Sonnenlicht gelegt.

Gut zu erkennen ist der lange Schatten und der Hintergrund wirkt nicht wirklich neutral. Weiterhin habe ich dieses Foto mit meinem 200mm Teleobjektiv gemacht, deshalb musste ich auch schon 110cm weit weg, und der DIN A4 Zettel ist am oberen Rand zu Ende. Um den Schatten zu vermeiden habe ich das Rücklicht in indirektes Licht gelegt und erneut fotografiert. Weitehin habe ich da weisse Blatt nicht flach gelegt, sondern an der Rückseite aufgestellt.

Der Schatten ist nun weniger sichtbar, aber der Rand und der Hintergrund machen weiterhin Probleme. Um die Fläche neutraler zu bekommen, habe ich den automatischen Weissabgleich der Kamera deaktiviert und auf Kunstlicht umgestellt.

Nun wirkt das Foto sehr blaustichig, aber der gelbliche Farbton ist weg. Um das Problem mit dem Abstand zu lösen, habe ich das Objektiv gewechselt und benutze nun mein 90mm Macro Objektiv.



Auch hier habe ich nocheinmal versucht mit direktem Sonnenlicht(links) und indirektem Sonnenlicht(rechts) zu arbeiten. Bei direktem Licht ergeben sich wie oben lange Schatten, und bei indirektem Licht erscheinen nun Reflexionen am Rücklicht, sowie leichte Schatten.

Um den Schatten zu vermeiden habe ich den Lichteinfall von links durch ein weisses Blatt unterdrückt.

Nun stören nur noch die Reflexionen auf der Front des Rücklichtes. Durch ein Buch das ich schräg vor das Rücklicht gestellt, werden die Lichtquellen unterdrückt.
Mit diesem Ergebnis war ich soweit zunächst zufrieden. Für den letzten Schliff habe ich den Weissabgleich anschließend nochmal am PC korrigiert.

Damit wirkt die weisse Fläche im Allgemeinen homogener.
Auch wenn viele zuhause keine Wechselobjetive haben, oder den Weissabgleich nicht ändern können, so lässt sich doch mit kleinen Mitteln große Wirkung erzielen. Grundsätzlich kann man sagen, das eine überlegte Beleuchtung des Produktes viel Wirkung erzeugt.

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